17 listopada 1615 roku w pomorskim Lubiatowie (Lübtow) koło Stargardu umiera rycerz Lüdeke III von Schöning. Dwa lata później podąża za nim jego ledwie dziewięcioletni syn, Curt Ludwig. Pogrążona w żałobie wdowa i matka funduje dla miejscowego kościoła podwójne epitafium poświęcone obu zmarłym.
Dr hab. Igor Kąkolewski, prof. UWM
DE
Epitafium rodu Schöningów z Lubiatowa. Przyczynek do dziejów polsko-niemieckich [übearb. und erweiterte Ausgabe von Das Schöning-Epitaph aus Lubiatowo. Eine deutsch-polnische Geschichte.]
Am 17. November 1615 starb der Ritter Lüdeke III. von Schöning im pommerschen Lübtow (Lubiatów) bei Stargard. Zwei Jahre später folgte ihm sein kaum neunjähriger Sohn Curt Ludwig. Die trauernde Witwe und Mutter stiftete der örtlichen Kirche ein doppeltes Epitaph, das beiden Verstorbenen gewidmet ist.
Sowohl die Kirche als auch das Epitaph überstanden den Zweiten Weltkrieg nahezu unversehrt. Doch die ungenutzte Kirche begann in den 1960er Jahren zu verfallen. Während der Restaurierungsarbeiten in den 1970er Jahren wurde das zweiteilige Epitaph entfernt und zerschlagen, woraufhin beide Teile verschwanden.
Das Buch erzählt von der deutschen Ostwanderung im Mittelalter, die die Familie Schöning nach Pommern führte, von der Entstehung der polnischen Staatlichkeit, von den deutschen Verbrechen an den Polen während der Besatzungszeit ab 1939, vom Niedergang der deutschen Besitztümer im Osten im Jahr 1945 und von den Irrwegen der beiden Epitaphteile bis zu ihrer Wiedervereinigung im Juli 2025 in Lubiatów, Polen.
„Dieses wichtige Buch schildert auf anschauliche Weise die faszinierende Geschichte einer Ortschaft und einer Region, in der sich die verflochtene deutsch-polnische Geschichte widerspiegelt.“
Prof. Igor Kąkolewski, Direktor des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften




