14.12.2025
Die neue Ausgabe von Mówią Wieki
Berlin überrascht mit seiner Multikulturalität und Mehrsprachigkeit: In der Hauptstadt leben Menschen aus über 190 Nationen, rund 48 % haben einen Migrationshintergrund – darunter etwa 100.000 Personen polnischer Herkunft. Spuren der Vielfalt finden sich nicht nur in Alltagssprache und Dialekten wie der „Berliner Schnauze“, sondern auch in Stadtbezeichnungen, Nachbarschaften und historischen Einflüssen, die bis zu polnischen Zuwanderern und jüdischen Gemeinden des 18. Jahrhunderts zurückreichen.
Die Dezemberausgabe der Zeitschrift Mówią Wieki [Es sprechen die Jahrhunderte], die in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften und des Deutschen Polen Instituts in Darmstadt entstanden ist, rückt diese vielschichtige Geschichte in den Fokus. Sie lädt dazu ein, über die Bereicherung durch Migration und kulturelle Vielfalt nachzudenken.
Die Ausgaben von Mówią Wieki mit deutschem Schwerpunkt entstehen in enger redaktioneller Zusammenarbeit mit unserem Zentrum. Sie sind ein anschauliches Beispiel dafür, welche Rolle wir als deutsch-polnischer Knotenpunkt einnehmen: Wir wollen nicht nur die polnische Geschichte und die deutsch-polnischen Beziehungen für ein deutschsprachiges Publikum vermitteln, sondern zugleich die deutsche Geschichte und die Beziehungen Polens zu seinem westlichen Nachbarn für das polnischsprachige Publikum aufbereiten. Mówią Wieki ist dabei seit Jahren ein verlässlicher Partner, denn die Zeitschrift ist die größte Polens im Bereich der populärwissenschaftlichen Geschichtsvermittlung.
Wir laden Sie zum Lesen wie Schmökern ein und verweisen besonders auf die Texte von Igor Kąkolewski und Monika Saczyńska-Vercamer in dieser Ausgabe hin.





