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The essays featured in this book cover a broad spectrum of topics related to individual identity strategies and art collecting in the late modern era. They give a pan-European perspective on collecting in its various facets, encompassing the history of museums, exhibition policy, art market history, history of taste shaping and provenance research.
20 Historiker:innen der Polen- und Osteuropaforschung blicken in Interviews auf ihre Wahrnehmung der 1990er Jahre zurück. Seit den tiefgreifenden Veränderungen der Jahre 1989/1990 sind mittlerweile über 30 Jahre vergangen. Im Einklang mit deutschen geschichtswissenschaftlichen Traditionen scheint nun der Zeitpunkt gekommen zu sein, mit historiographischen Einordnungen der 1990er Jahre zu beginnen. Dies gilt auch und gerade für die deutsch-polnischen Kontakte unter Historiker:innen.
In den 1980er Jahren entwickelte sich in oppositionellen Kreisen der Volksrepublik Polen ein unabhängiger Publikationsumlauf außerhalb der staatlichen Zensur, der sogenannte »Zweite Umlauf« (drugi obieg). Dazu gehörten nicht nur Texte in illegal erscheinenden Büchern und Untergrundzeitschriften. Es wurden auch nachgeahmte Briefmarken und Poststempel veröffentlicht, die jedoch keine Frankaturfunktion hatten.
Ludwik Hirszfeld war ein renommierter Forscher, ein Experte auf dem Gebiet der Hygiene und des menschlichen Immunsystems. Anfang der 50er Jahre – zur Zeit der strengsten Isolation Polens – wurde er für den Nobelpreis nominiert und erlangte 1951 die Ehrendoktorwürde der Universität Zürich. 1946 publizierte er die nach seiner Flucht aus dem Warschauer Ghetto verfasste Autobiographie, in der sich menschliche Schicksale und Widersprüche des 20. Jahrhunderts widerspiegeln.
Deutsche und Polen teilen viele Erinnerungen, und doch erinnern sich die beiden Nachbarn auf unterschiedliche Weise an die gemeinsamen und vielfach auch geteilt erlebten Erfahrungen und Ereignisse aus mehr als einem Jahrtausend europäischer Geschichte. Dieser Band stellt 20 ausgewählte Deutsch-Polnische Erinnerungsorte vor.
Von den Bedingungen, unter denen Menschen im Europa der Frühen Neuzeit Reisen unternahmen, haben wir heute kaum eine Vorstellung. Alte Reiseberichte übergehen meist Beschreibungen der Straßenzustände, die Unbequemlichkeit der Kutschen, die Trostlosigkeit durchquerter Landstriche – obwohl vor allem solche Umstände den Reisealltag ausmachten.