Anna Wasa (1568–1625) war die Tochter des schwedischen Königs Johann III. und der polnischen Prinzessin Katarina Jagellonica. Sie wurde katholisch erzogen, konvertierte jedoch bereits 1583 zum Protestantismus und blieb bis an ihr Lebensende eine glühende Lutheranerin. Sie war eine umfassend gebildete und wissenschaftlich interssierte Frau, die in der Literatur auch „Königin der polnischen Botanik“ genannt wird. Als ihr Bruder zum König Sigismund III. von Polen wurde, begleitete sie ihn dorthin und starb ledig. Diese mit einer ausführlichen Einleitung versehene Edition versammelt erstmals Anna Wasas Korrespondenz – ein für die Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit bedeutsamer Quellenbestand. Die auf Schwedisch, Deutsch und Polnisch verfassten Briefe werden alle durch Regesten in deutscher Sprache erschlossen.
Materielle Kultur – oder: Wie Dinge Geschichte schreiben
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