Aurelia Wyleżyńska
Tagebuch aus dem besetzten
Warschau 1939–1944
Lesung: Karolina Kuszyk, Berlin
Moderation: Dr. Agnieszka Wierzcholska, Berlin
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei
streifte sie von nun an durch die besetzte Stadt und hielt ihre Eindrücke fest. Sie schrieb für die polnische Untergrundpresse, arbeitete in Krankenhäusern, versorgte jüdische Freunde und veranstaltete Literaturabende. Kurz nach Beginn des Warschauer Aufstands starb sie an einer Schussverletzung.
Mit ihrem Tagebuch hinterließ Aurelia Wyleżyńska ein Zeugnis von großem historischen und literarischen Wert. Teile des Tagebuchs wurden auf Initiative von Martin Sander 2019 von Bernhard Hartmann in „Sinn und Form“ auf Deutsch veröffentlicht und im Jahrbuch des Zentrums für Historische Forschung Berlin (2020, übers. von Monika Wrzosek-Müller, 2021, übers. von Jakub K. Sawicki). 2022 erschien eine zweibändige polnischsprachige Gesamtausgabe. Die jetzige Auswahl von Texten Aurelia Wyleżyńska. Über nichts schreiben, als was meine Augen sehen (2024) wurde von Bernhard Hartmann herausgegeben und übersetzt.
Germanistik. 2023 erhielt er für seine Übersetzung In den Häusern der anderen von
Karolina Kuszyk den Sonderpreis des Riesengebirgspreises für Literatur.
Buch In den Häusern der anderen wurde 2023 mit dem Kulturpreis Schlesien des
Landes Niedersachsen und 2024 mit dem Georg-Dehio-Buchpreis ausgezeichnet.
Historischen Instituts in Warschau. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur polnischen
und deutschen Literatur sowie zur Geschichtspolitik vorgelegt.
Deutsch-Polnischen Hauses.









