
Wissenschaftliche Fachtagung:
Deutsch-jüdisches Geistesleben in der Zwischenkriegszeit
16.-18. Juli 2026 in Berlin
16.7.2026: Öffentliche Auftaktveranstaltung: Veranstaltungsort: Tagungszentrum der Evangelischen Kirche - Dietrich-Bonhoeffer Haus, Kirchensaal, Ziegelstraße 30, 10117 Berlin
17.-18.2026: Wiss. Fachtagung: Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Majakowskiring 47, 13156 Berlin
Vom 16. bis 18. Juli 2026 richtet die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen für Wissenschaft und Forschung in Berlin eine Wissenschaftliche Fachtagung zum Thema „Deutsch-jüdisches Geistesleben in der Zwischenkriegszeit“ aus. Unterstützt wird die Fachtagung, an der auch polnische und ukrainische Wissenschaftler teilnehmen und referieren, vom Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, in deren Berliner Räumlichkeiten ab dem 17. Juli die Fachtagung stattfinden wird.
Eine öffentliche Eröffnungsveranstaltung wird am Vorabend, den 16.7.2026, im Kirchensaal des Tagungszentrums der Evangelischen Kirche Dietrich-Bonhoeffer Haus stattfinden.
Im Mittelpunkt der Tagung unter Beteiligung von deutschen, polnischen und ukrainischen Wissenschaftlern wird das deutsch-jüdische Geistesleben in der Zwischenkriegszeit 1918-1939 stehen. Dem Aufblühen des deutsch-jüdischen Kulturlebens in der Weimarer Republik 1918-1933 folgte eine rücksichtslose und brutale Unterdrückung des jüdischen Lebens durch das nationalsozialistische Terrorregime in den Jahren 1933-1939. In diesen zunehmend dunklen Jahren der NS-Herrschaft zeigte sich jedoch, wie stark und tragfähig die von den jüdischen Gemeinden in der Freiheit der Weimarer Republik aufgebauten Strukturen des kulturellen Lebens waren. Im damaligen Deutschen Reich ist es nicht gelungen, die geistige Kraft, die in den deutsch-jüdischen Communities inzwischen starke Wurzeln geschlagen hatte, zu brechen. Das deutsch-jüdische Geistesleben, im NS-Deutschland massivst unterdrückt und verfolgt, konnte sich bis zum Zusammenbruch des NS-Regimes nur im Ausland frei entfalten und weiterentwickeln. Aus Deutschland vor Verfolgung geflohene Autoren und Künstler schrieben und wirkten im Exil weiter und schufen dort Werke, die zum Weltkulturerbe gehören.
Die wissenschaftliche Tagung wird sich bekannten jüdischen Geistes- und Kulturschaffenden in den Bereichen Literatur, Film, Philosophie, Architektur, bildende Kunst und Wissenschaften widmen.
Sie sind herzlich zur öffentlichen Eröffnungsveranstaltung am Vorabend, den 16.7.2026, im Kirchensaal des Tagungszentrums der Evangelischen Kirche Dietrich-Bonhoeffer Haus eingeladen.
Um Anmeldung wird gebeten unter: veranstaltungen@kulturstiftung.org
Sollten Sie Interesse haben an der gesamten Tagung teilzunehmen wenden Sie sich ebenfalls bitte an veranstaltungen@kulturstiftung.org




