Neuanfang in Buda. Deutsche Familien in der ehemaligen ungarischen Hauptstadt nach der osmanischen Herrschaft 1686–1736

Erscheinungsort: 
Erscheinungsjahr: 
2026
ISBN: 
978-3-506-79745-2

Reihe: FOKUS, Band: 19

Mit der osmanischen Besetzung 1541 nahm die Geschichte der ungarischen Hauptstadt und königlichen Residenz Buda (Ofen) ein tragisches Ende. Die Rückeroberung war von den Habsburgern seit langem geplant, doch erst 1686 konnten die christlichen Heere die Stadt befreien. Gleich danach wanderten Menschen in die Stadt ein. Als Folge der Ansiedlung von katholischen Deutschen konzentrierte sich die politische Macht hauptsächlich in den Händen der deutschen Bewohner, doch die Stadt wurde dennoch als ein multiethnischer und multireligiöser Ort wiedergeboren. Dieses Buch ist kein stadtgeschichtliches Werk im klassischen Sinne, denn Eleonóra Géra nähert sich der Epoche nicht aus der Perspektive der öffentlichen Verwaltung, sondern stellt aus einer mikrohistorischen Perspektive ihre Kulturgeschichte vor.

Brill Schöningh

Die Autorin: 
Eleonóra Géra, Dr. habil., arbeitet als Professorin am Lehrstuhl für Kulturgeschichte des Historischen Instituts der Eötvös-Leoránd-Universität Budapest. 
 
Reihe:
FOKUS
Neue Studien zur Geschichte Polens und Osteuropas
Reihenherausgeber:innen: Hans-Jürgen Bömelburg, Dietlind Hüchtker, Maciej Górny, Igor Kakolewski, Yvonne Kleinmann und Markus Krzoska
Die Reihe präsentiert wissenschaftliche Monographien und herausragende Sammelbände mit neuesten Forschungen zur Geschichte Polens und Osteuropas. Die Publikationen verbinden Perspektiven der verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen bei der Betrachtung der Vergangenheit der Region. Obwohl der thematische Schwerpunkt der Reihe auf Polen und Osteuropa liegt, haben die Herausgeber das Ziel, diesen Teil Europas in einen breiteren Forschungskontexte zu stellen und dadurch auch anregend auf die Forschung zu ähnlichen Themen in Bezug auf andere Regionen des Kontinents zu wirken. In der Reihe FOKUS werden zudem exzellente Dissertationen vorgelegt, die im angesehenen Wettbewerb um den Wissenschaftlichen Förderpreis des Botschafters der Republik Polen in Deutschland ausgezeichnet wurden. Publikationssprachen der Reihe sind Deutsch und Englisch.