07.01.2025
Aurelia Wyleżyńska
Tagebuch aus dem besetzten
Warschau 1939–1944
Podiumsgespräch mit Bernhard Hartmann, Duisburg,
und Dr. Martin Sander, Berlin
Lesung: Karolina Kuszyk, Berlin
Moderation: Dr. Agnieszka Wierzcholska, Berlin
Lesung: Karolina Kuszyk, Berlin
Moderation: Dr. Agnieszka Wierzcholska, Berlin
Dienstag 7. Januar 2025 19.00 Uhr
Topographie des Terrors Auditorium
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei
Die Stiftung Topographie des Terrors, das Deutsch-Polnische Haus bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und das Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften laden gemeinsam mit dem Aufbau-Verlag zu einer Buchpräsentation ein.
Vom deutschen Überfall auf Polen erfuhr Aurelia Wyleżyńska (1881–1944) im Südosten des Landes. Während viele Menschen Warschau fluchtartig verließen, kehrte die Schriftstellerin und Journalistin am 3. September 1939 dorthin zurück. Tag für Tag
streifte sie von nun an durch die besetzte Stadt und hielt ihre Eindrücke fest. Sie schrieb für die polnische Untergrundpresse, arbeitete in Krankenhäusern, versorgte jüdische Freunde und veranstaltete Literaturabende. Kurz nach Beginn des Warschauer Aufstands starb sie an einer Schussverletzung.
Mit ihrem Tagebuch hinterließ Aurelia Wyleżyńska ein Zeugnis von großem historischen und literarischen Wert. Teile des Tagebuchs wurden auf Initiative von Martin Sander 2019 von Bernhard Hartmann in „Sinn und Form“ auf Deutsch veröffentlicht und im Jahrbuch des Zentrums für Historische Forschung Berlin (2020, übers. von Monika Wrzosek-Müller, 2021, übers. von Jakub K. Sawicki). 2022 erschien eine zweibändige polnischsprachige Gesamtausgabe. Die jetzige Auswahl von Texten Aurelia Wyleżyńska. Über nichts schreiben, als was meine Augen sehen (2024) wurde von Bernhard Hartmann herausgegeben und übersetzt.
streifte sie von nun an durch die besetzte Stadt und hielt ihre Eindrücke fest. Sie schrieb für die polnische Untergrundpresse, arbeitete in Krankenhäusern, versorgte jüdische Freunde und veranstaltete Literaturabende. Kurz nach Beginn des Warschauer Aufstands starb sie an einer Schussverletzung.
Mit ihrem Tagebuch hinterließ Aurelia Wyleżyńska ein Zeugnis von großem historischen und literarischen Wert. Teile des Tagebuchs wurden auf Initiative von Martin Sander 2019 von Bernhard Hartmann in „Sinn und Form“ auf Deutsch veröffentlicht und im Jahrbuch des Zentrums für Historische Forschung Berlin (2020, übers. von Monika Wrzosek-Müller, 2021, übers. von Jakub K. Sawicki). 2022 erschien eine zweibändige polnischsprachige Gesamtausgabe. Die jetzige Auswahl von Texten Aurelia Wyleżyńska. Über nichts schreiben, als was meine Augen sehen (2024) wurde von Bernhard Hartmann herausgegeben und übersetzt.
Bernhard Hartmann ist Übersetzer aus dem Polnischen. Er studierte Polonistik und
Germanistik. 2023 erhielt er für seine Übersetzung In den Häusern der anderen von
Karolina Kuszyk den Sonderpreis des Riesengebirgspreises für Literatur.
Germanistik. 2023 erhielt er für seine Übersetzung In den Häusern der anderen von
Karolina Kuszyk den Sonderpreis des Riesengebirgspreises für Literatur.
Karolina Kuszyk arbeitet als Autorin, Literaturübersetzerin und Lehrbeauftragte. Ihr
Buch In den Häusern der anderen wurde 2023 mit dem Kulturpreis Schlesien des
Landes Niedersachsen und 2024 mit dem Georg-Dehio-Buchpreis ausgezeichnet.
Buch In den Häusern der anderen wurde 2023 mit dem Kulturpreis Schlesien des
Landes Niedersachsen und 2024 mit dem Georg-Dehio-Buchpreis ausgezeichnet.
Martin Sander ist als freier Journalist tätig. 2018 war er Stipendiat des Deutschen
Historischen Instituts in Warschau. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur polnischen
und deutschen Literatur sowie zur Geschichtspolitik vorgelegt.
Historischen Instituts in Warschau. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur polnischen
und deutschen Literatur sowie zur Geschichtspolitik vorgelegt.
Agnieszka Wierzcholska, Historikerin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des
Deutsch-Polnischen Hauses.
Deutsch-Polnischen Hauses.
Beitrag zum Buch und zur Veranstaltung von Tomas Fitzel auf RADIO3
Fot. Igor Kąkolewski





