Festung Archiv Ukraine
„Die Sammlung des Archivs der Region Ternopil: Informationspotenzial und Forschungsperspektiven“
Von den ersten Tagen in den Räumlichkeiten des Dominikanerklosters bis hin zu den Zerstörungen und Verlusten während des Zweiten Weltkriegs spiegelt das Archiv die Herausforderungen wider, denen die Region in schwierigen Zeiten ausgesetzt war. Trotz der kriegsbedingten Verluste konnte ein Großteil der Bestände bewahrt werden, und nach 1944 begann eine intensive Phase des Wiederaufbaus und der Erweiterung. Heute umfasst das Archiv mehr als 759.000 Dokumente, die ein breites Spektrum an Themen abdecken – von Verwaltungsakten und kulturellen Zeugnissen bis hin zu Fotografien und Filmdokumenten, die das Leben in der Region über Jahrhunderte hinweg nachzeichnen.
Seit 2019 arbeitet das Staatsarchiv in einem modernen Gebäude, das den Schutz der Bestände mit neuen Technologien gewährleistet. Gleichzeitig wird an der digitalen Erfassung der Dokumente gearbeitet, um Forschern weltweit Zugang zu ermöglichen.
Der Vortrag beleuchtet nicht nur die Sammlung, sondern auch die Rolle des Archivs in der Dokumentation aktueller Ereignisse. Besonders hervorzuheben ist das laufende Projekt, das den Widerstand der Ukraine gegen die russische Aggression dokumentiert. In digitaler Form werden hier die Geschichten von Soldaten, Freiwilligen und zivilgesellschaftlichem Engagement festgehalten.
Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags liegt auf den neuesten Entdeckungen und Projekten des Archivs. Besonders spektakulär ist der Fund einer Metallbox aus der Mitte des 20. Jahrhunderts... Darüber hinaus wird das Projekt „Zu den Quellen“ vorgestellt."
https://berlin.instytutpileckiego.pl/de/events/die-sammlungen-des-archivs-der-region-ternopil
Organisierende und Partner: Pilecki-Institut Berlin, Bundesarchiv, Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften





